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Wozu Sicherheitsschuhe?

Sicherheitsschuhe sollen den Träger bei der Ausübung seiner Tätigkeit vor verschiedenen Verletzungsrisiken und Umwelteinflüssen schützen. Dabei werden diese von der Berufsgenossenschaft in bestimmten Einsatzgebieten sogar vorgeschrieben. Dazu zählen beispielsweise Industrie, Handwerk, Bauwesen und Garten- und Landschaftsbau.

Wo sind Sicherheitsschuhe vorgeschrieben?

Wenn Du in einem dieser Bereiche arbeitest ist die Chance groß, dass das Tragen von Sicherheitsschuhen vorgeschrieben ist:

  • Industrie
  • Handwerk
  • Bauwesen
  • Garten- und Landschaftsbau
  • Feuerwehr
  • Technisches Hilfswerk
  • Rettungsdienst
  • Gastronomie/Köche
  • Schlachtererei/Metzgerei
  • LKW-Fahrer (Gefahren beim Be- und Entladen)
  • Labore


Selbst wenn an Deinem Arbeitsplatz Sicherheitsschuhe nicht vorgeschrieben sind, kann es eine vernünftige Entscheidung sein, dennoch diese Art Schuhe zu tragen. Schaue dir dazu deine Arbeitsumgebung näher an und beurteile die Risiken von Fußverletzungen gewissenhaft.

Ist die Gefahr von Verletzungen durch herabfallende Gegenstände, Ausrutschen oder spitzen Gegenständeauf dem Boden hoch, so solltest Du Dich sicherheitshalber für das Tragen von Sicherheitsschuhen entscheiden. Sicherheitsschuhe bieten eine Menge Vorteile. Welche das sind erfährst du in den folgenden Absätzen.

Wann bezeichnet man einen Schuh als Sicherheitsschuh?

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) schreibt in Ihrem Regelkatalog "Benutzung von Fuß- und Knieschutz" die Eigenschaften von Sicherheitsschuhe genau vor. Sie unterscheidet dabei deutlich Sicherheitsschuhe von Schutzschuhe und Berufsschuhe.

Quelle: http://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/r-191.pdf

Um als Sicherheitsschuh zu gelten muss der Schuh die Norm DIN EN ISO 20 345 erfüllen. Diese stellt umfangreiche Ansprüche an Material, Funktion und Eigenschaften des Schuhs, die in speziellen Testverfahren geprüft werden. Nur wenn der Schuh alle Anforderungen erfüllt, darf dieser als Sicherheitsschuh bezeichnet werden.

Im Folgenden gehen wir auf die speziellen Eigenschaften von Sicherheitsschuhen genauer ein.

Stoßsichere Zehenschutzkappe

Sicherheitsschuhe verfügen über eine eine sogenannte Zehenschutzkappe. Diese befindet sich im vorderen Teil des Schuhs und schützt den Bereich von der Fußpitze bis zur Zehenwurzel vor Quetschungen durch darauf fallende schwere Gegenstände oder vor Maschinen (beispielsweise Trennschleifern). Die Schutzkappe kann aus unterschiedlichen Materialien bestehen z.B. Stahl, Kunststoff (Komposit) oder Aluminium. Unabhängig davon ist vorgeschrieben, dass die Zehenschutzkappe Stößen von mindestens 200 Joule standhalten muss.

An die Zehenkappe der Sicherheitsschuhe werden unterschiedliche Anforderungen gestellt z.B. an die dynamische und die statische Belastbarkeit (Stoß und Druck). Sicherheitschuhe unterliegen Prüfernegien von 200 J bzw. Druckkräften von 15 KN. Das entspricht in etwa der Energie, die beim Auftreffen einer 20 kg schweren Masse aus einer Höhe von 1 m entsteht, eine Druckkraft von 15 KN resultiert aus einer aufgelegten Masse von 1.500 kg.

Hochwertiges Obermaterial

Das Obermaterial von Sicherheitsschuhen ist in der Regel Leder. Gutes Schuhleder hat die Eigenschaft, sich in kurzer Zeit der individuellen Fußform anzupassen. Es ist in der Lage sich bis zu einem gewissen Grad auszudehnen. Diese Dehneigenschaften halten sich jedoch in Grenzen, so dass der Schuh dennoch seine Passform hält und nicht zu sehr ausweitet. Nachdem der Schuh seine endgültige Form erreicht hat, passt sich das Leder elastisch der Änderung des Fußvolumens im Laufe des Tages an.

Auch das Schuhoberteil muss eine Reihe von Anforderungen erfüllen, um der Norm für Sicherheitsschuhe (DIN EN ISO 20 345) zu genügen. Dazu zählen Dicke, Reißkraft, Festigkeit, Biegeverhalten, Wasserdampfdurchlässigkeit, Wasserdampfzahl, pH-Wert und Hydrolyse.

Durchtrittsichere Zwischensohle

Eine durchtrittsichere Zwischensohle soll die Fußsohlen vor durchdringenden spitzen Gegenständen wie beispielsweise Nägel schützen. Die Zwischensohle kann sowohl aus Stahl, als auch aus alternativen Materialien bestehen wie z.B. Kevlar, ParaAramide oder Textilgewebe. Letzteres bietet neben der Eigenschaft der Durchtrittsicherheit vor allem den Vorteil des besonders leichten Gewichts und einer verbesserten Kälte- und Wärmeisolierung. Eine Gewebezwischensohle ist darüber hinaus sehr biegsam und erhöht dadurch die Beweglichkeit des Fußes enorm. Schuhe mit einer solchen Zwischensohle sind daher angenehmer zu tragen. Viele unserer Sicherheitsschuhe verfügen über eine solche Gewebezwischensohle. Achten Sie auf die Kennzeichnung "Powerflexlight®".

Profilierte, rutschsichere Laufsohle

Die Laufsohle von Sicherheitsschuhen ist besonders stark profiliert. Bei S3 Sicherheitsschuhen liegt die Profiltiefe bei mehr als 2,5 mm. Die Laufsohle besteht meist aus gut haftenden Gummi oder PU (Polyurethane). In der Regel ist diese öl- und kraftstoffbeständig, in einigen Fällen sogar säureresistent.

Um den Anforderungen nach DIN EN ISO 20 345 zu genügen muss die Laufsohle eine durchgehende Mindestdicke und Festigkeit (Reißkraft, Abrieb, Biegeverhalten, Hydrolyse, Trennkraft zwischen den Schichten bei Mehrschichtensohlen) besitzen. Die Laufsohle muss darüber hinaus ausreichend fest mit dem Schaft verbunden (Trennkraft) sein.

Wasserabweisend/-dicht (ab S2 aufwärts)

Sicherheitsschuhe ab der Kategorie S2 besitzen zusätzlich eine erhöhte Resistenz gegen Feuchte und Nässe (Wasseraufnahme innerhalb von 60 Minuten < 30%). Die Laufsohle bietet darüber hinaus einen verminderten Wasserdurchtritt. Diese Schuhe sind daher besonders für Arbeiten in nasser Umgebung geeignet.

Antistatischer Schuhboden

Die Sohle von Sicherheitsschuhen (S1 aufwärts) muss zwingend antistatisch sein. Dies betrifft den Durchgangswiderstand der Schuhe, der zwischen 10 hoch 5 Ohm (100 Kiloohm) und 10 hoch 8 Ohm (1 Gigaohm) liegen muss. Warum ist dies wichtig? Der Schuh stellt den direkten Kontakt zwischen Körper und Boden her. Ob Elektrizität geleitet wird entscheidet daher der Durchgangswiderstand der Schuhe. Antistatische Schuhe sollen eine elektrostatische Aufladung vermindern und deren Ableitung gewährleisten. Das Risiko eines elektrischen Schlags durch elektrische Geräte oder einer Entzündung von entflammbaren Stubstanzen oder Dämpfen durch Funken soll somit vermieden werden.

Engergieaufnahme im Fersenbereich

Von allen Sicherheitsschuhen in den Kategorien von SB bis S5 wird ein Energieaufnahmevermögen im Fersenbereich gefordert. Diese soll die Gelenke entlasten und so das Unfall- und Verletzungsrisiko minimieren. Häufig wird diese Eigenschaft durch sogenannte Shock-Absorber erzielt.

Welche Kategorien Sicherheitsschuhe gibt es?

Folgende Kategorien von Sicherheitsschuhen werden Unterschieden:

  • SB – Grundanforderungen
  • S1 – Zusatzanforderungen (A+FO+E)
  • S1P – Zusatzanforderungen (A+FO+E+P)
  • S2 – wie S1, zusätzlich bedingte Wasserdichtigkeit (A+FO+E+WRU)
  • S3 – wie S2 und zusätzlich durchtrittsicher (A+FO+E+WRU+P)
  • S4 – wie S2, aber als wasserdichter Stiefel, vollständig geformt oder vulkanisiert (Gummistiefel, Polymerstiefel – z.B. aus Polyurethan (PUR) – für den Nassbereich)
  • S5 – wie S4, zusätzlich durchtrittsicher


Zusatzangaben:

  • antistatische Schuhe
  • AN - Fußknöchelschutz
  • C – leitfähige Schuhe
  • CI – Kälteisolierung (Probe bei -20 °C)
  • CR - Schnittfestigkeit
  • E – Energieaufnahme im Fersenbereich
  • FO – Öl- und benzinresistente Sohle
  • HI – Wärmeisolierung
  • HRO – Verhalten gegenüber Kontaktwärme (Wärmebeständigkeit der Sohle bei 300 °C für min.)
  • I - elektrisches Isolierschuhwerk
  • M - Mittelfußschutz
  • P – Durchtrittsicherheit
  • SRA – Rutschhemmung (Testverfahren: Keramikfliese/Reinigungsmittel)
  • SRB – Rutschhemmung (Testverfahren: Stahlboden/Glycerin)
  • SRC – Rutschhemmung (Testverfahren: SRA und SRB bestanden)
  • WR – Beständigkeit des gesamten Schuhs gegen Wasserdurchtritt und Wasseraufnahme
  • WRU – Beständigkeit des Schuhoberteils gegen Wasserdurchtritt und Wasseraufnahme


Welche Kategorie Sicherheitsschuh mit welchen Eigenschaften der Richtige ist, hängt von den Anforderungen des Einsatzbereiches ab. Schuhe für Schlachter müssen wasserdicht sein, so wie unser Sicherheitsstiefel S5. Elektriker hingegen benötigen isolierende Schuhe und Feuerwehrleute hitzebeständige Materialien.

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