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> PDA & Handheld Ein Personal Digital Assistant (PDA) ist ein kleiner tragbarer Computer mit eigener Stromversorgung, der neben vielen anderen Programmen hauptsächlich für die persönliche Kalender-, Adress- und Aufgabenverwaltung benutzt wird. Die ersten, noch relativ großen PDAs erschienen 1993 auf dem Markt: im August vom US-amerikanischen Unternehmen Apple unter der Bezeichnung Newton MessagePad, das Amstrad Penpad 600 und die Geräte EO440 bzw. 880 von AT&T. Im März 1996 brachte das Unternehmen US Robotics kleine und sehr erfolgreiche Geräte unter den Namen Pilot (später Palm) heraus. Die fortschreitende Miniaturisierung und technische Entwicklung führt dazu, dass die Grenzen zwischen Mobiltelefon und PDA sich immer mehr auflösen. Verschiedene Hersteller bieten heute Mobiltelefone mit umfassenden PDA-Funktionen an. Multimedia-Player umfassen gleichzeitig die wichtigsten Funktionen eines PDA. Ein PDA verfügt über einen druckempfindlichen Bildschirm (Touchscreen), über den die manuelle Eingabe mit dem Finger oder speziellen Eingabestifte möglich ist. PDAs sind meist mit einem schnell startenden Betriebssystem ausgestattet. Das Betriebssystem, die wichtigsten Einstellungen sowie die persönlichen Daten wie Termin- und Kontaktdaten werden ausschließlich im RAM-Speicher gespeichert. Daher werden PDAs nie ganz abgeschaltet, sondern nur in den Bereitschaftsbetrieb (engl. "standby mode") versetzt. Sie verbrauchen deshalb auch im "ausgeschalteten" Zustand weiterhin Strom, wenn auch sehr wenig. Dies hat den Vorteil, dass die Benutzeroberfläche sofort nach dem Einschalten des PDAs zur Verfügung steht. Ferner verfügt ein PDA mittlerweile neben dem Hauptakku und separater Sicherungsbatterie über zusätzlich integrierte ROM-Speichermodule oder Steckplätze für externe Speicherkarten z. B. im SD-Format. Dort kann der Benutzer dauerhaft ohne Verlustrisiko durch "Stromausfall" eigene Anwendungen oder Daten wie z. B. mp3-Lieder speichern. In den meisten aktuellen Geräten sind weitere Anwendungen wie beispielsweise Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Taschenrechner und Spiele integriert. Die meisten der heutigen PDAs ermöglichen auch die Wiedergabe von Musik (MP3) und Videos sowie die Aufnahme von gesprochenen Notizen und Geräuschen.Über Infrarot-oder Bluetoothschnittstelle kann man einen PDA auch mit einem geeigneten Mobiltelefon verbinden und so aufs Internet zugreifen. Mit steigender Leistungsfähigkeit der Geräte kommen auch völlig neue Verwendungszwecke hinzu. So lassen sich PDAs auch zur mobilen Datenerfassung nutzen oder können in bestimmten Szenarien übliche mobile Standardcomputer ersetzen. Durch die Kombination von Bluetooth oder WLAN (WiFi) mit einem Voice over IP (VoIP) Client besteht die Möglichkeit, einen PDA auch als IP-Telefon zu verwenden. Ebenfalls werden seit einiger Zeit PDAs als Navigationssysteme eingesetzt. Neben verschiedenen PDA-Ausführungen bieten die Online-Verandhäuser Handheld-Geräte, wie Organizer, Mobiltelefone oder Geräte zum Abspielen von Musik-und Filmdateien, z.B. Apple IPod. PDA-Software und Handysoftware sind ebenfalls erhältlich. |
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